Schulfahrten am Laurentianum

Es gibt am Gymnasium Laurentianum einige traditionelle und im Schulprogramm verankerte Fahrten, die sicherlich ein besonderes Erlebnis für Schülerinnen und Schüler in ihrer Schulzeit am Laurentianum darstellen.


Jugendwaldheim in Niedereimer
Schon in der ersten Schulwoche starten die neuen fünften Klassen nacheinander mit ihrem ersten Klassenausflug in das Jugendwaldheim in Niedereimer. Nach der Wanderung dorthin wird das Programm bestimmt durch das gemeinsame Kennenlernen und die Stärkung des Sozialgefüges der neu zusammengestellten Klasse. So wird möglichst schnell aus vielen neuen Einzelpersönlichkeiten am Laurentianum eine funktionierende Klassengemeinschaft. Nach der gemeinsamen Übernachtung und vielen ersten gemeinsamen Erlebnissen, wie Kennenlernspiele, Stockbrot am Lagerfeuer und - an erster Stelle - einem spannenden Waldeinsatz, betreut durch das Team des Waldheims, geht es am folgenden Tag zurück zum Laurentianum. Weiter gepflegt wird die Sozialkompetenz der Klasse anschließend in den SLZ-Stunden durch unsere Sozialpädagogin Ulrike Bohn


Borkum
In Klasse 6 folgt die einwöchige Schulfahrt zur schönen Urlaubsinsel Borkum. Alle sechsten Klassen machen sich gemeinsam auf den Weg. Vor Ort werden Aktionen gemeinsam, aber auch klassenweise unternommen. Besondere Highlights sind jedes Jahr die Überfahrten mit der Fähre, die Wattwanderung, eine Fahrradtour rund um die Insel und der Flowrider im Gezeitenland (mit Funboards surfen die SchülerInnen auf einer künstlichen Welle). Vorbereitet wird diese Schulfahrt durch die Borkumreferate, die im SLZ-Unterricht nach Recherche-Arbeiten in der SchulStadtBücherei ausgearbeitet werden.

 

 

Jochgrimm
Der Schwerpunkt dieser 10-tägigen Schulfahrt liegt im sportlichen Bereich. Alle Klassen 9 fahren gemeinsam zum Jochgrimm, um vor Ort in wunderbarer Gebirgslandschaft Südtirols und hoffentlich viel Schnee das Skifahren zu erlernen oder ihre Technik zu verfeinern. Von den ersten Gleitversuchen am Übungshang zu Beginn bis zu den Abfahrten vom Weiß- und Schwarzhorn am Ende der Skifahrt werden die Schülerinnen und Schüler von den Laurentianer Skilehrern, in der Regel viele der Sportlehrer und ehemalige Laurentianer, in leistungsdifferenzierten Skigruppen betreut. Neben dem Erlernen der Skitechnik steht natürlich auch das Naturerlebnis, das Gemeinschaftsgefühl und nicht zu letzt der Spaß im Vordergrund. Die Schüler, die schon sehr gut Skifahren, haben darüber hinaus die Möglichkeit, während der Fahrt einen Skilehrerschein zu erwerben, der sie berechtigt, beim Westdeutschen Skiverband weitere Qualifikationen zu erwerben.
Zusätzlich zu dem sportlichen Aspekten stehen weitere Highlights auf dem Programm. In der Mitte der Fahrt wird ein Projekttag angeboten, an den die Schülerinnen und Schüler in das zu dieser Zeit schon häufig frühlingshafte Bozen fahren und dort eine Führung im Ötzimuseum besuchen oder sie machen erste Erfahrungen auf Langlaufskiern in den Loipen Südtirols. Das Abendprogramm ist geprägt durch den Projektunterricht zu verschiedenen Themen rund um das Skifahren und Südtirol, ein Tischtennisturnier und einen kreativ gestalteten Abschlussabend.
Am Ende der Skifahrt kehren die Schülerinnen und Schüler an nach einer 12-stündigen Fahrt müde , aber mit einer Vielzahl neuer Eindrücke und Erlebnisse nach Arnsberg zurück, an die sie sich erfahrungsgemäß noch lange und gerne erinnern.